Versetzungsregelung beziehungsweise Regelungen zu Übergängen

  • In den Jahrgangsstufen, in denen kein Abschluss beziehungsweise keine Berechtigung (zum Beispiel zum Übergang in die Oberstufe) erworben wird, wird es im Schuljahr 2019/20 kein „Sitzenbleiben“ geben. Empfohlen wird allerdings eine freiwillige Wiederholung nach Beratung durch die Schule. Es wurden in diesem Schuljahr keine Monita („blaue Briefe“) versendet.
  • Alle Bestimmungen richten sich nach der „Verordnung zur befristeten Änderung von Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 Schulgesetz NRW“.

  • Erprobungsstufe: Die Erprobungsstufenkonferenz berät, ob ein/e Schüler/in aufgrund der Leistungen des gesamten Schuljahres in die nächsthöhere Klasse weitergeht oder ob ein Schulformwechsel empfohlen wird.

  • Schulformwechsel nach der Klasse 6: Wenn ein Schulformwechsel von der Versetzungskonferenz empfohlen wird, teilt die Schule dies den Eltern schriftlich mit und bietet ein Beratungsgespräch an.
    Die Eltern entscheiden in diesem Schuljahr ausnahmsweise selbst, ob sie dem Rat der Schule folgen. Das Beratungsgespräch und die Entscheidung der Eltern werden dokumentiert.

  • Mittelstufe (Übergang von Klasse 7 und Klasse 8 in Klasse 8 und Klasse 9): Alle Schülerinnen und Schüler werden am Ende des Schuljahrs 2019/20 ausnahmsweise in die nächsthöhere Klasse 8 oder 9 versetzt, auch wenn die Leistungsanforderungen der bisherigen Klasse nicht erreicht sind. Die Klassenkonferenz empfiehlt, je nach Leistungsstand, eine Wiederholung. Der/ Die Klassenlehrer/in berät die Eltern zu der empfohlenen Wiederholung. Die Entscheidung zu einem Verbleib in der Jahrgangsstufe treffen die Eltern nach der Beratung durch den/die Klassenlehrer/in. Die Eltern teilen ihre Entscheidung schriftlich mit.

  • Übergang von Klasse 9 in die Einführungsphase (EF) der gymnasialen Oberstufe: Am Ende der Jahrgangsstufe 9 können die Schülerinnen und Schüler eine „Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe“ nur dann erwerben, wenn sie die Leistungsanforderungen auch erfüllt haben. Grundlage der Zeugnisnoten am Ende der Jahrgangsstufe 9 ist die Gesamtentwicklung im ganzen Schuljahr unter Einbeziehung der Zeugnisnoten des ersten Halbjahres in angemessener Gewichtung. Schülerinnen und Schülern, deren Versetzung gefährdet ist, sollen durch Verbesserungs- und Nachprüfungen die Möglichkeit erhalten, die „Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe“ nachträglich zu erwerben. Die Eltern und die Klassenlehrkräfte beraten sich hierzu falls notwendig.

  • Übergang EF in Q1: Schüler/innen gehen in diesem Schuljahr ohne Versetzung in die Qualifikationsphase über. Sie erwerben am Ende der EF einen dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschluss bzw. den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), wenn sie am Ende der EF die Versetzungsanforderungen erfüllen. Fragen der Schüler*innen und ihrer Eltern zur individuellen Schullaufbahnberatung werden von der Oberstufenkoordinatorin in enger Zusammenarbeit mit den Beratungslehrkräften besprochen. Bei gefährdeter Laufbahn werden die Beratungslehrkräfte Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern und Eltern führen.

  • Übergang von der Q1 in die Q2: Fragen der Schüler*innen und ihrer Eltern zur individuellen Schullaufbahnberatung werden von der Oberstufenkoordinatorin in enger Zusammenarbeit mit den Beratungslehrern besprochen. Am Ende der Q1 kann der schulische Teil der Fachhochschulreife zuerkannt werden. Bei gefährdeter Laufbahn werden die Beratungslehrkräfte Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern und Eltern führen.

 

zuletzt aktualisiert am 19. 5. 2020