Exkursionen am GaW als fester Bestandteil des Geographieunterrichts

 

„Des Geographen Anfang und Ende / Ist und bleibt das Gelände!“

 

Bild1Das Lehren und Lernen „draußen vor Ort“ ist traditionell ein wichtiges Element der Schulgeographie. Die originale, authentische, ganzheitliche und unmittelbare Begegnung mit der „realen Welt“ komplementiert die theoretische Wissensvermittlung im Klassenzimmer. In der Fachdidaktik sind zudem in den letzten Jahren die Schüler- und Handlungsorientierung stärker in den Mittelpunkt gerückt.

Generell kann zwischen zwei Arten von Exkursionen unterschieden werden, der Überblicks- und der Arbeitsexkursion. Während die Lerngruppe bei der klassischen Überblicksexkursion einem oder mehreren Experten zuhört und Dinge vorgeführt und erklärt bekommt, wird sie bei der Arbeitsexkursion selbst aktiv. Typische Tätigkeiten, um im Gelände (sprich: vor Ort) Antworten auf zuvor festgelegte Fragestellungen zu erhalten, sind z.B. das Kartieren, das Messen/Zählen, das Interviewen u.v.m.

Am GaW sind Exkursionen in den Stufen 5, 9, EF und der Q-Phase fest im schulinternen Lehrplan verankert.

Hier eine Auswahl an Exkursionen, die unsere Fachschaft in den letzten Jahren durchgeführt hat:

  • FORD-Autoproduktion/Köln (Q-Phase)
  • Tagebau Inden und Kraftwerk Weisweiler (EF)
  • Aufwertungsprozesse in ehemaligen Arbeitervierteln: Fallbbeispiel Köln-Ehrenfeld (Q-Phase)
  • THYSSEN-KRUPP-Stahlwerk in Duisburg (Q-Phase)
  • Aktuelle Stadtprozesse am Beispiel Kölns: Von den Ringen bis an den Stadtrand (Tagesexkursion mit fünf Standorten: Ring - MediaPark - Nippes - Großwohnsiedlung Chorweiler - Neu-Widdersdorf) (Q-Phase)
  • Besuch des Offenen Türs des Geogr. Instituts der Uni Köln: Vorlesungen (Hörsaal) und Geländeteil (Umbau des Rheinauhafens: Vom Industrie- zum Dienstleistungsstandort) (Q-Phase)

Niklas Kaeseler