Evangelische Religion

 

„Daran entscheidet sich heute Gewaltiges, ob wir Christen Kraft genug haben, der Welt zu bezeugen, dass wir keine Träumer und Wolkenwandler sind. Sondern dass wir gerade weil wir trachten nach dem, was droben ist, umso hartnäckiger und zielbewusster protestieren auf dieser Erde. Protestieren mit Worten und Taten.“

(Dietrich Bonhoeffer)

  

Der evangelische Religionsunterricht bietet den Schülerinnen und Schülern Raum für Orientierung und Sinnsuche unter Bezugnahme auf die Grundlagen des christlichen Glaubens in evangelischer Perspektive. Er regt die Schülerinnen und Schüler an, über Sinn und Ziel des Seins und spezifisch des eigenen Lebens nachzudenken, Werte zu diskutieren und eine Wertebasis zu entwickeln, in den Dialog mit anderen Auffassungen und Perspektiven zu treten und zu eigenen werteorientierten Überzeugungen zu gelangen. Dabei geht es nicht nur um den Erwerb von rein rational zu erfassenden Kompetenzen, sondern auch darum, sich als ganzheitlichen Menschen im Dialog mit anderen zu erleben.

  • Organisatorisches
    • Evangelischer Religionsunterricht wird in der Sek I in den Jahrgängen 5 – 9 zweistündig unterrichtet.
    • In der EF, Q1 und Q2 wird das Fach als dreistündiger Grundkurs angeboten.
    • Lehrbuch in der Sekundarstufe I: Das Kursbuch Religion (2015), Calwer Verlag

     

  • Ökumenische Ausrichtung
    • Die Fachschaften ev. und kath. Religion legen Wert auf eine enge Zusammenarbeit, u.a. durch gemeinsame Fachkonferenzen.

 

  • Außerunterrichtliche Aktivitäten
    • Ökumenische Schulgottesdienste, z.B. Jg.5, Jg.6, Abiturgottesdienst
    • Orientierungstage (EF)
    • Exkursionen, z.B.
      • zu einer Moschee
      • zu einer Synagoge
      • zu einem Hospiz
      • zu einer diakonischen Einrichtung
      • zu einem Weltladen
       
  • Fächerverbindender Unterricht z. B. mit Biologie, Geschichte etc.

 

Corinna Keller