Was wir für unsere „Neuen“ tun!Informationsveranstaltungen An drei Terminen (zweimal samstags morgens, einmal freitags nachmittags) lädt das GaW die Grundschüler und deren Eltern zu einer Informationsveranstaltung ein, die über die Profile der Schule (s. Info-Flyer), die Erprobungsstufe und die Differenzierungsmöglichkeiten während der weiteren Schullaufbahn informiert. Während die Eltern in 90 Minuten vom Schulleiter und seinem Stellvertreter sowie vom Leiter des bilingualen Zweiges und vom Erprobungsstufenleiter per Powerpoint-Präsentation detailliert über das Gymnasium in NRW und das GaW im Besonderen unterrichtet werden, haben die Kinder die Möglichkeit, in Gruppen die Räumlichkeiten und einzelne Unterrichtsfächer an vorbereiteten Stationen kennen zu lernen. Betreut werden die Kinder dabei von Kolleginnen und Kollegen und von möglichen Paten aus der letzten Jahrgangsstufe der Sekundarstufe I. Kennenlernnachmittag Vor den Sommerferien sind die zwischenzeitlich am GaW angemeldeten Viertklässler mit ihren Eltern an einem Nachmittag eingeladen, an dem sie Klassenlehrer und Paten, vor allem aber auch die neuen Mitschüler näher kennen lernen können. Den Eltern werden zur gleichen Zeit durch den Erprobungsstufenleiter weitere Informationen über Gepflogenheiten an unserer Schule sowie wichtige Termine und Veranstaltungen im neuen Schuljahr vermittelt. Zusammensetzung der Klassen Bei der Zusammensetzung der Klassen werden nach Möglichkeit Wünsche der Kinder, aber auch Wohngebiete und Schulwege berücksichtigt. Dies erfragen wir bei der Anmeldung. Leitlinie ist es, i.d.R. nicht mehr als 5 bis 6 Schüler einer Grundschule im neuen Klassenverband aufzunehmen, damit die neue Lerngruppe nicht von vornherein der Dominanz durch eine „Peergroup“ ausgesetzt wird. Der „erste” Schultag Der erste Schultag beginnt um 09:30 Uhr mit einer kleinen Begrüßungsfeier im Haus der Stadt (Rudolf-Schock-Platz). Danach gehen die Kinder mit ihrem/r Klassenlehrer/in und ihren Paten in den Klassenraum, wo der Stundenplan und wichtige Termine der ersten Schulwoche bekannt gegeben werden. Mit neuen Eindrücken und Büchern versehen, geht es dann nach Hause. Die Eltern können ihre Kinder dann an einem vorher vereinbarten Treffpunkt um 12:45 Uhr auf dem Schulhof wieder abholen. Die erste Schulwoche In den ersten Schultagen findet der Unterricht verstärkt beim Klassenlehrer statt, i.d.R. eine Doppelstunde pro Tag, wenn vom Stundenplan her möglich in den ersten beiden Stunden. Wir möchten uns Zeit nehmen, damit die Kinder sich besser kennen lernen und sich auch mit dem Gebäude vertraut machen können. Was wünschen und erwarten wir von den neuen Schülern und ihren Eltern? Von den Kindern erwarten wir, dass sie in ihrer Einstellung offen sind für alte und neue Fächer und die zwangsläufig höheren Anforderungen, wie sie es in der Grundschule in Teilbereichen bereits unter Beweis stellen konnten. Von den Eltern erhoffen wir uns eine gute und vertauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder sowie Unterstützung und Förderung der schulischen Bemühungen zu Hause. Dazu gehört in erster Linie auch unser Wunsch, dass die Kinder mit einem gesunden Frühstück versehen den Weg zum Unterricht antreten, damit die Grundlage für eine optimale Bewältigung des Schultages gelegt ist. Bei möglicherweise auftretenden Problemen erwarten wir die direkte Kontaktaufnahme mit dem betreffenden Fachlehrer, dem Klassenlehrer, dem Erprobungsstufenleiter oder – in Ausnahmefällen – dem Schulleiter. Schwierigkeiten, die früh angegangen werden, können erfahrungsgemäß leichter behoben werden. Was bietet das GaW den neuen Schülerinnen und Schülern außer fachkompetentem und gutem Unterricht? Hausaufgabenbetreuung Seit diesem Schuljahr gibt es an unserer Schule erstmals eine Hausaufgabenbetreuung für die Klassen 5 und 6. Die HAB ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler des GaW im Rahmen des partiellen Ganztages, um in ruhiger Arbeitsatmosphäre und unter kompetenter Aufsicht die mündlichen und schriftlichen Aufgaben zu erledigen. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe, insbesondere aber auch Kinder, die zu Hause keinen geeigneten (ruhigen, störungsfreien) Arbeitsplatz haben. Die HAB wird geleitet von einer Lehrerin oder einem Lehrer als zentrale Anlaufstelle, dem pro Gruppe zwei geeignete Schülerinnen und Schüler aus der S II als Betreuer bzw. Assistenten zur Seite stehen. Außerdem wird eine Schülermutter die Gruppen betreuen und im Bedarfsfall im Rahmen der Hausaufgaben Internetrecherchen im SLZ ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik "Mensa-Aktivitäten am Nachmittag" Leseförderung Die Schülerbibliothek im Selbstlernzentrum ist ein eigens gestalteter Raum für Begegnungen mit bekannten und (noch) unbekannten Autoren in entspannter Atmosphäre und der Gelegenheit einer unentgeltlichen Ausleihe speziell für die Unter- und Mittelstufe, nur bei Rückgabeversäumnis muss ein Entgelt entrichtet werden. Die nahe gelegene Stadtbücherei bietet innerhalb des Deutschunterrichts der Jahrgangsstufe 5 eine zusätzliche Möglichkeit, die Kinder ans regelmäßige Lesen heranzuführen. Jährlich führen wir für die Jahrgangsstufe 5 einen Lesevormittag möglichst mit Jugendbuchautoren durch. Die Jahrgangsstufe 6 beteiligt sich jährlich am Vorlesewettbewerb der Stiftung Lesen und ermittelt in Klassenwettbewerben und einer Jahrgangsstufenausscheidung einen Schulsieger, der das GaW auf Stadtebene oder ggf. Kreisebene vertritt. Alle Klassensieger erhalten einen Buchgutschein. Multimediaräume Die Schule verfügt über zwei mit modernen Computern ausgestattete Räume (Apple und Microsoft), so dass die Klassen in verschiedenen Fächern am PC arbeiten können. Entsprechende Software ermöglicht die Erarbeitung und das Einüben der unterschiedlichsten Unterrichtsinhalte, das Internet ist eine zusätzliche Informationsquelle. Im Rahmen des Deutschunterrichts erfolgt eine Einführung in den Umgang mit Word, der Mathematikunterricht bietet in der Jahrgangsstufe 6 die ersten Schritte in Excel an. Wichtiger Bestandteil der schulischen Arbeit ist das SLZ, unser Selbstlernzentrum, geworden, das den Schülern neben dem Medium Buch auch alle übrigen modernen Medien bereit stellt, um das Lernen zu optimieren. Arbeitsgemeinschaften Eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften und damit verbundenen außerunterrichtlichen Veranstaltungen und Aktivitäten bieten allen Schülern die Möglichkeit, sich ihren Neigungen entsprechend am Nachmittag an ihrer und für ihre Schule zu engagieren, im musischen Bereich bieten wir für die Jahrgangsstufe 5 und 6 in der Fachgruppe Musik nicht nur den Chor an, sondern auch die Möglichkeit, ein Blechblasinstrument von der Pike auf zu erlernen. Darüber hinaus bietet das Fach Kunst eine kreative AG in Zusammenarbeit mit einheimischen Künstlern an. Für die größeren Schüler besteht darüber hinaus die Möglichkeit, im Schulorchester, im großen Schulchor, im Oberstufenchor sowie in der Bigband und in der Musical-Company unserer Schule mitzuwirken. Eine Theater-AG komplettiert das Angebot im künstlerisch-musischen Bereich. Doch auch der Sport kommt nicht zu kurz: Fußball, Handball und auch Basketball eröffnen im AG-Bereich eine körperliche Betätigung. Für das Training des Geistes ist u.a. unsere Schach-AG zuständig. Der „Kleine Klecks“ (Bestandteil der ältesten Schülerzeitung in NRW) bietet interessierten jungen Reportern bzw. Journalisten die Möglichkeit, die Mitschüler in Wort und Bild zu informieren. Wandertage/Klassenfahrten Wandertage in der Erprobungsstufe bieten eine zusätzliche Möglichkeit der Öffnung von Schule, des gemeinsamen Erlebens und sozialen Miteinanders. Höhepunkt ist zweifellos die Klassenfahrt, die am Beginn des 5. Schuljahres geplant ist. Im Zusammenwirken mit einem erlebnispädagogischen Programm bieten diese 3 Tage zu Beginn der Schullaufbahn am GaW, den Schülern der neuen Lerngruppe die Gelegenheit, im außerschulischen Raum ihre neuen Lernpartner noch besser kennen zu lernen, dem Klassenlehrer wird die Möglichkeit geboten, seine neue Klasse nicht nur als Moderator, sondern auch als Beobachter viel besser einschätzen zu lernen. Wie kümmern wir uns um unsere neuen Schülerinnen und Schüler? Erprobungsstufenteam Neben dem Erprobungsstufenleiter arbeiten interessierte und engagierte Lehrer, die z.T. auch als Klassenlehrer in den Klassen 5 und 6 eingesetzt sind, zusammen, um nicht nur den Übergang zu erleichtern, sondern durch die Organisation von geeigneten Veranstaltungen (Lesungen u.a.) und die Erarbeitung von Materialien (Lernen lernen u.a.) den Schulalltag stressfreier zu machen. Hierzu gehört auch die Zusammenarbeit mit der Polizei, um den Schülern die Verkehrssituation im Schulbereich und darüber hinaus bewusster zu machen. Erprobungsstufenkonferenzen Während der ersten beiden Jahre, der Erprobungsstufe, sollen laut Schulgesetz drei Erprobungsstufenkonferenzen stattfinden, in denen alle Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse ausführlich und intensiv über jede Schülerin und jeden Schüler beraten. Dem Kollegium des GaW erschienen die dadurch entstehenden Zeitspannen zu lang, so dass wir uns viermal im Schuljahr im Rahmen einer solchen Konferenz treffen. Zu der ersten Konferenz in der Klasse 5 laden wir dann auch die Grundschullehrer/innen ein. Erste Erfahrungen und Hintergründe werden ausgetauscht. Bei allen Konferenzen kommen hier nicht nur Lernfortschritte und Lerndefizite, sondern auch das Sozialverhalten zur Sprache. Ggf. setzt sich der Klassenlehrer direkt nach den Konferenzen mit den Erziehungsberechtigten in Verbindung. Klassenleitungsteams In den Klassen 5 und 6, aber auch in den anderen Klassen – soweit möglich – werden Klassenleitungsteams eingesetzt. Es gibt zwar einen hauptverantwortlichen Klassenlehrer, aber jeweils zwei Kollegen teilen sich die Arbeit; begleiten die Kinder in ihrer Entwicklung und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Orientierungsstunde/Ordinariatsstunde Die hauptverantwortlichen Klassenlehrer erhalten im Rahmen ihres Fachs eine zusätzliche Unterrichtsstunde, um auf die besonderen Belange der Kinder eingehen und das soziale Miteinander fördern zu können. In dieser Orientierungsstunde soll aber auch das „Lernen des Lernens“ thematisiert werden, dafür liegen Unterrichtsmaterialien für Schüler und Lehrer, die das Erprobungsstufenteam vorbereitet hat, vor. Lernen lernen In der Klasse 5 bemühen sich besonders die Klassenlehrer um eine gezielte Vermittlung von Lerntechniken und Arbeitsmethoden. Fragen wie „Wie lerne ich Vokabeln?“ und „Wie mache ich am besten meine Hausaufgaben?“ werden einmal in der Woche in der Orientierungsstunde des Klassenlehrers besprochen. Die sechsten Jahrgänge erarbeiten weiterführende Lerntechniken und Methoden in den jeweiligen Fächern. Wir wollen so die Lernmotivation der Kinder steigern und möglichen Lernstress und Konzentrationsmängel abbauen. Lernförderung Probleme in einzelnen Fächern können entstehen. Sie zu verschweigen wäre unredlich. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass innerhalb der Jahrgangsstufe 5 vieles auf die Umstellungsphase nach Verlassen der Grundschule zurückzuführen sind. Hier vertrauen wir auf die bewährte individuelle Unterstützung durch unsere jeweiligen Fachlehrer. Dieses Konzept wird auch in der Jahrgangsstufe 6 fortgeführt: Geeignete Oberstufenschüler mit fachlicher Qualifikation betreuen in einem Fach (Englisch, Deutsch, Latein, Französisch oder Mathematik) eine kleine Lerngruppe von 3 bis 5 Schülern, in der Regel aus einer Klasse der Jahrgangsstufe 6. Bei gemeinschaftlichem Lernen und Arbeiten wird Unterrichtsstoff des bestimmten Faches wiederholt, werden Hausaufgaben angefertigt und Klassenarbeiten vorbereitet. Die regelmäßige Übung in der Kleingruppe steigert den Lernerfolg und das Lerninteresse. Von Vorteil sind sicherlich die relative Homogenität der Lerngruppe, weil sie aus einer Klasse stammt, und die geringe Schülerzahl. Darüber hinaus kann der Übungsleiter auf den aktuellen Unterrichtsstoff und mögliche Verstehensschwierigkeiten eingehen, ohne für einzelne Schüler vorzugreifen. Elternberatung Bei schulischen und außerschulischen Schwierigkeiten sind die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer in ihren Sprechstunden nach Vereinbarung wichtigste und erste Ansprechpartner. Aber auch die Erprobungsstufen- und die Schulleitung stehen zu Gesprächen und Beratung selbstverständlich zur Verfügung. Darüber hinaus informieren wir Schüler und Eltern weit im Vorfeld über die verschiedenen Wahlmöglichkeiten im Rahmen ihrer Schullaufbahn. So laden wir im 2. Halbjahr der Klasse 5 die Eltern zu einem Informationsabend zur Wahl der 2. Fremdsprache (Latein/Französisch) ein, Fachlehrer informieren und beraten die Kinder im Unterricht. Paten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 (später bei G 8 Jg. 9) stellen sich den 5. Klassen als Paten zur Verfügung, d.h. sie sind Ansprechpartner für die Jüngeren in Problemfällen. Darüber hinaus helfen sie den Kleinen bei der Organisation von Aktivitäten und sind Begleiter bei Wandertagen, manchmal auch Klassenfahrten. Mediation Ebenso stehen unsere Streitschlichter, eine Gruppe von speziell ausgebildeten, älteren Schülern, im Konfliktfall bereit, um eine für alle annehmbare Lösung herbeizuführen. Wie bereitet sich das GaW auf die neuen Schülerinnen und Schüler vor? Das pädagogische Konzept Kolleginnen und Kollegen nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil, in denen auch neue Unterrichtskonzepte und -methoden entwickelt werden. In gemeinsamer Beratung in den Teams der Erprobungsstufe, den Fach- und Lehrerkonferenzen und nicht zuletzt in der Schulkonferenz wird so ständig an der Verbesserung des pädagogischen Angebots gearbeitet. So befassen wir uns im Moment z.B. mit neuen Lern- und Arbeitsmethoden, auch unter Einsatz der neuen Medien. Die Lehrerinnen und Lehrer der KlasseKlassenlehrer und Klassenlehrerinnen, die in der Erprobungsstufe ein Team bilden, sind ausschließlich Lehrkräfte, die sich diese Aufgabe ausdrücklich gewünscht haben. Ähnliches gilt auch für die übrigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer. Kontakte zu den Grundschulen Seit Jahren besuchen Lehrer/innen des GaW, die in der Erprobungsstufe tätig sind, die verschiedenen Grundschulen in unserem Einzugsbereich, um sich mit den Arbeitsmethoden und Arbeitsweisen der Grundschule vertraut zu machen. Umgekehrt laden wir die Kollegen zur Hospitation in unseren Unterricht ein. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Grundschulen wird durch die Erprobungsstufenleitung organisiert. Darüber hinaus nehmen Schul- und Erprobungsstufenleitung an regelmäßigen Treffen des Arbeitskreises „Grundschule – Weiterführende Schule“ teil, wo über aktuelle schulische Entwicklungen im Einzugsbereich der Stadt Düren, aber auch über Übergangsmodalitäten konferiert wird, um den Sprung von der vertrauten Grundschule an die neue weiterführende Schule zu erleichtern. Welche Mitwirkungsmöglichkeiten haben Eltern und Schüler? Wie in allen Klassen und Jahrgangsstufen wählen auch die Eltern in der Erprobungsstufe ihre Vertreter u.a. auch für die Schulpflegschaft. Über diese gewählten Vertreter können Anträge an die Schulkonferenz, das höchste beschlussfassende Gremium der Schule, gestellt werden. Wir bitten Sie aber auch nicht nur bei Fachkompetenz, sondern auch bei Interesse um die Mitarbeit in den Fachkonferenzen, manchmal ist ein „elterlicher“ Ratschlag von außen nicht nur willkommen, sondern auch befreiend oder weiterführend, da die Perspektive eine ganz andere ist. Daneben gibt es vielfältige Gelegenheiten dem GaW als Eltern zur Seite zu stehen und am Schulleben mitzuwirken: Betreuung des Kiosks, Organisation von Schul- und Sportfesten, Aufsicht im SLZ usw. Wir hoffen und vertrauen auf eine wirksame Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Ansprechpartner für die Erprobungsstufe: Magnus Kleinebreil | |||